Genting-Pläne stärken den Werftenstandort Mecklenburg-Vorpommern

Unterstützung der Landesregierung zahlt sich aus.
Die Pläne von Genting werden immer konkreter und haben Hand und Fuß. Mit der Investitionsentscheidung für zwei neue Werfthallen in Rostock und Wismar, aber auch mit Zusagen für Stralsund wird der maritime Standort Mecklenburg-Vorpommern enorm gestärkt.Sehr positiv bewerte ich zudem den Besuch des malaysischen Premierministers Najib Razak in Mecklenburg-Vorpommern. Auch das ist ein klares Bekenntnis zu den Werften in unserem Land.

Ich bin mir sicher, das Label „MV-Werften“ wird sich auf dem Weltmarkt etablieren. Gerade im geplanten Bau der Kreuzfahrtschiffe liegt eine Chance für unsere Werften, da dieser Markt international immer noch wächst. Damit werden weitere qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen und es verbleibt ein noch höherer Anteil der Wertschöpfung im Land als bisher erwartet.
Die Zahl der Mitarbeiter soll an allen drei Standorten perspektivisch auf über 3.000 mehr als verdoppelt werden. Die Gewinnung neuer Fachkräfte ist daher eine große Herausforderung. Vor allem für die Konstruktion und die Fertigung werden hochqualifizierte Mitarbeiter gesucht.

Diese erfreuliche Entwicklung ist auch der Tatsache zu verdanken, dass die SPD-geführten Landesregierungen die Werften im Land nie aufgegeben und in guten wie in schlechten Zeiten unterstützt haben. Andere Parteien hätten die Werften und Arbeitsplätze längst abgewickelt.