Nordkurier-Mitarbeiter stehen vor dem Nichts

Entgegen aller Ausführungen seitens der Nordkuriér-Gruppe bleibt die starke Vermutung, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die bloße Inanspruchnahme ihrer gesetzlichen Rechte durch die Geschäftsführung des Unternehmens mit der Kündigung des Arbeitsverhältnisses bestraft werden.
Jedem Arbeitnehmer steht es frei, sich und seine betriebliche Interessenvertretung im Rahmen des Gesetzes zu organisieren. Dieses fundamentale Recht haben die von der Kündigung betroffenen Arbeitnehmer der Nordkurier-Gruppe in Anspruch nehmen wollen.
Wenn daraufhin den betroffenen Beschäftigten gekündigt wurde, treten die Verantwortlichen beim Nordkurier nicht nur die gesetzlichen Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Füßen, sie stellen vielmehr die Grundlagen unseres Zusammenlebens in der Arbeitswelt in Frage. Den von der Nordkurier-Gruppe vorgetragenen gründen, wie etwa Zustellmängel, haftet dabei zusätzlich der schlechte Geschmack einer billigen ‚Ausrede an.
hätten solche Mängel vorgelegen, wäre es Aufgabe der Geschäftsleitung gewesen, diese Mängel mit den im Einzelfall verantwortlichen Mitarbeitern zu klären. So wird am Ende sämtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auch noch unterstellt, dass sie in Gänze ihre Arbeit schlecht und unzuverlässig erledigt hätten.