Sozialdemokraten stehen auf der Seite der Werftarbeiter und ihrer Forderungen

Arbeitsplätze und Standorte müssen erhalten bleiben

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Schulte, hat heute (17.02.) an den Demonstrationen der IG Metall Küste am Standort Rostock-Warnemünde teilgenommen. Dabei schloss er sich den Forderungen der Gewerkschafter und Beschäftigten an und betonte, dass die MV Werften für den maritimen Industriestandort Mecklenburg-Vorpommern unverzichtbar sind. Investor Genting habe sich in der Vergangenheit als guter Arbeitgeber präsentiert, die Arbeitsplätze nach Tarif entlohnt und Investitionen in Milliardenhöhe getätigt.

Genting ist ausschließlich durch die Pandemie in die Krise gerutscht ist und nicht durch Missmanagement. Wir haben uns von Beginn an dafür eingesetzt, dem Unternehmen und seinen Beschäftigten zu helfen: durch Landeshilfen, unkomplizierte Kurzarbeiterregelungen und Bemühungen, die MV-Werften unter den Schutzschirm des Bundes zu bekommen. Wir stehen auch weiterhin an der Seite der Beschäftigten, der IG Metall und der gesamten Werft. Priorität muss dabei der Schutz und der Erhalt von Arbeitsplätzen an allen drei Standorten haben. Das ist nicht nur wichtig für die Beschäftigten und ihre Familien, sondern auch für lokale Zulieferer, Dienstleister sowie die Städte insgesamt als Arbeits- und Lebensorte.“

Ich bin mir sicher, dass die MV Werften nach der Pandemie eine gute Chance haben. Ich gehe davon aus, dass nach der Krise auch der Kreuzfahrtmarkt wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt. Zukünftig aber mit immer mehr Schiffen, die den steigenden Umweltschutzanforderungen und dem Bewusstsein ihrer Kunden gerecht werden. Gerade dies ist eine Chance auch für die MV Werften!